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Gawlikówka – Izba Śląska (Deutsch)

04.04.2013

26 Niemiecka Angielska

Izba Śląska GawlikówkaEwald Gawlik kam zur Welt 1919 in Nikiszowiec, einem der Stadtviertel von Katowice. Sein Interesse für Kunst ließ sich schon in seinen jüngsten Jahren beobachten. Als Junge nahm er am Unterricht der bekanntesten   schlesischen Künstler, wie Józef Bimler und Paweł Steller teil. Der Aufbruch des zweiten Weltkriegs vernichtete Gawliks künstlerische Pläne. Er wollte an der Kunstakademie in Kraków studieren. Während des Krieges arbeitete er als Zwangsarbeiter in der Nähe von Dresden. Da nutzte er jede freie Minute um die Bilder in der Dresdener Gemäldegalerie zu bewundern. Dort widmete er sich voll und ganz den Gemälden der großen Meister u.a. Vincent van Gogh. 1940 begann Ewald Gawlik das Studium an der Kunstakademie in Dresden, aber nach paar Monaten musste er sich dem Militärpflicht unterziehen und trat in Wehrmacht ein. Man schickte ihn nach Lappland. Auch dort beschäftigte er intensiv mit seiner Vorliebe für Kunst. Von der öden Landschaft Lapplands begeistert und inspiriert begann er wunderschöne Aquarellen zu malen. 1943 wurde er am Ostfront verletzt und geriet in Gefangenschaft.

1947 gelang es Ewald Gawlik nach Nikiszowiec zurückzukehren. Er glaubte fest, dass es ihm noch möglich sein wird, das Studium an der Kunstakademie in Kraków abzuschließen. Sein einziger Wunsch war ja ein ausgebildeter Maler zu werden. Leider wurden diese Wünsche und Pläne nie realisiert. Als eine Person mit schlesischer Abstammung galt er als verdächtig und des Studiums nicht würdig. Er musste, von UB ( Sicherheitsamt) gezwungen, sich verpflichten, auf seine künstlerische Ausbildung zu verzichten und nur als einfacher Arbeiter zu arbeiten. Daher begann er 1950 seine Arbeit am Wieczorek-Bergwerk. Dort war er 25 Jahre lang tätig. Im Laufe der Jahre entwickelte sich Gawliks tiefe Verbundenheit mit den Bergleuten und mit diesem Milieu.

Auf sein Interesse für Malerei verzichtete er nie. Ganze Freizeit widmete er seiner Leidenschaft. Ewald Gawlik beteiligte sich an der so genannten Janowska-Gruppe. Zu dieser Gruppe gehörten u.a. Teofil Ociepka, Paweł Wróbel, Boleslaw Skulik, Erwin Sówka ( zur Zeit renommierte Laienkunstmaler). Bis auf das Jahr 1968 waren Gawliks Werke unbekannt. In diesem Jahr organisierten die Kunsthistoriker in Kraków eine Ausstellung u.d.T. „Oberschlesische Laienmalerei“. Ewald Gawlik wurde dort zum „schlesischen van Gogh“ ernannt. 1974 fand seine erste individuelle Ausstellung in Katowice statt. Dieser Ausstellung folgten drei weitere: in der Galerie der Schlesischen Universität, in Bytom, in Kraków. Nachdem Ewald Gawlik in Ruhestand getreten war, bekam er von der Leitung des Staszic-Bergwerks ein kleines Häuschen, wo er seine Arbeitsräume hatte.

Der Künstler starb 1993. Das Museum der Stadt Katowice organisierte nach seinem Tode eine retrospektive Ausstellung seiner Werke, die Krönung seines Schaffens war.

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